Harald Raß: „Der neue S-Bahn-Vertrag ist ein Erfolg für die Region und die Fahrgäste der S-Bahn.“

Veröffentlicht am 04.03.2009 in Pressemitteilungen

Der Vorsitzende der SPD-Regionalfraktion, Harald Raß, hat bei der heutigen Sitzung der Regionalversammlung die Zustimmung seiner Fraktion zum S-Bahn-Vertrag angekündigt.

Man habe sich bemüht, die beim sog. S-Bahn-Hearing im Mai 2006 von den unterschiedlichsten Interessen- und Nutzergruppen geäußerten Vorstellungen und Wünsche in die Verhandlungen einzubeziehen. Wichtigstes Kriterium für die Vergabe sei aber nach wie vor der Preis gewesen. „Mit einer Reduzierung des Preises um ca. 3%, ist aus Sicht der SPD durchaus etwas erreicht worden, und die Bahn trägt die Kosten für die Beschaffung von mehr als 80 Neufahrzeugen“, bemerkt Raß.

Für die Fahrgäste sei aber die Qualität, bestimmt durch Pünktlichkeit, Fahrgastinformationen, Serviceleistungen und Sicherheit ein ebenso wichtiges Kennzeichen. „Dies sind entscheidende Prüfsteine für die Bürgerinnen und Bürger beim öffentlichen Nahverkehr heute und in Zukunft“, so Harald Raß.

Die verbesserten Fahrgastinformationen werden für die Zukunft – auch im Vergleich mit den Nahverkehrssystemen in anderen Metropolen – ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Qualitätsmerkmal sein. Das gelte auch für die deutlich höheren Umweltstandards beim Energieverbrauch und Lärm bei den neuen Fahrzeugen vom Typ ET 430, erläutert Raß.

Mit dem deutlich ausgeweiteten und konkretisierten Pönalesystem habe man die Messbarkeit der Qualität für die Fahrgäste verbessert. „Natürlich sind Entschädigungszahlungen für Verspätungen usw. für beide Seiten nicht erstrebenswert, aber wohl auch nicht vollständig zu vermeiden – wie die Vergangenheit gezeigt hat. Einen Leistungsanreiz für die Bahn enthalten sie auf jeden Fall“, begründet Harald Raß diesen Teil des Verhandlungsergebnisses.

Abschließend erklärte Harald Raß zur Diskussion um den S-Bahn-Vertrag: „Auch wenn manche Wunder erwartet hatten: Uns ging es um die Zukunft des ÖPNV in der Region – für die Fahrgäste und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies wurde erreicht.“

 

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