
Die jüngsten Äußerungen des IHK-Bezirkspräsidenten Rems-Murr, Claus Paal, tragen nach Ansicht des Vorsitzenden der SPD-Regionalfraktion, Harald Raß, nicht zur Versachlichung der Diskussion um die sog. „Andriof-Brücke“ und den Nordostring bei.

Die jüngsten Äußerungen des IHK-Bezirkspräsidenten Rems-Murr, Claus Paal, tragen nach Ansicht des Vorsitzenden der SPD-Regionalfraktion, Harald Raß, nicht zur Versachlichung der Diskussion um die sog. „Andriof-Brücke“ und den Nordostring bei.
„Herr Paal macht sich erneut zum Sprachrohr einer verfehlten Verkehrspolitik und fehlerhaften Planfeststellung des Regierungspräsidiums. Eine derartige Planung gegen den Willen der Bevölkerung durchzudrücken, zeugt wieder einmal von der Bürgerferne und der verkehrspolitischen Ignoranz der IHK“, kritisiert Harald Raß.
Die IHK sollte endlich ihre beschränkte Wahrnehmung der Verkehrsprobleme in der Region aufgeben und sich vordringlich um die wirklichen Anliegen und Sorgen der Menschen in der Wirtschaftskrise kümmern.
„Und das besonders, da sich die IHK vor einigen Jahren durch ihre „Spende“ an das Regierungspräsidium in Sachen Nordostring selbst disqualifiziert hat. Denn wenn nun auch beim Straßenbau Klientelpolitik à la Mövenpick durch Spenden einzieht, ist es mit der Objektivität und der gebotenen Zurückhaltung offensichtlich vorbei“, beklagt Harald Raß.
Nach Ansicht der SPD-Regionalfraktion geht es nicht um lokalen Egoismus in Fellbach und Kornwestheim, sondern darum, der Zerstörung von Landschaftsräumen und der Lebensgrundlage von Zigtausenden von Bürgerinnen und Bürgern in der Region Stuttgart Einhalt zu gebieten.
Nachdem nun auch Stuttgart seine Ablehnung der sog. Andriof-Brücke bekräftigt hat, sehen die Regionalräte der SPD die Chancen deutlich gestiegen, die Planungen noch zu stoppen.
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