Harald Raß: „VVS-Tariferhöhungen begrenzen - Ein deutliches Signal für Umsteiger"

Veröffentlicht am 16.06.2008 in Pressemitteilungen

Die SPD-Regionalfraktion hat in einem heute eingebrachten Antrag den Verband Region Stuttgart und dessen Vertreter im VVS-Aufsichtsrat aufgefordert, einer Erhöhung der VVS-Tarife nur dann zuzustimmen, wenn diese den erwarteten Preisanstieg für die allgemeinen Lebenshaltungskosten des Jahres 2008 nicht übersteigt.

Nach Ansicht ihres Vorsitzenden Harald Raß aus Fellbach hängen Attraktivität und Akzeptanz des ÖPNV nicht nur von dessen Qualität, sondern auch in hohem Maße von der Preisgestaltung ab. „Deshalb dürfen die Preise des Öffentlichen Nahverkehrs die Leistungsfähigkeit der Nutzer des OPNV nicht überfordern", so Raß.

Die Preiserhöhungen der vergangenen Jahre haben im VVS regelmäßig zu überproportionalen Mehreinnahmen geführt, die die erwarteten Mehrkosten weit überstiegen haben. Es ist deshalb nach Ansicht der SPD-Regionalfraktion vertretbar, dass weitere Preiserhöhungen nur dann beschlossen werden, wenn diese den allgemeinen Preisanstieg nicht übersteigen.

Mit Verwunderung hat die SPD-Regionalfraktion die Vorschläge der Grünen im Gemeinderat zu Kenntnis genommen. „Was Herr Wölfle vorschlägt, hat der Verkehrsausschuss der Regionalversammlung auf unseren Antrag hin bereits vor drei Jahren als Forderung an den VVS beschlossen. Hätten sich die Grünen im Gemeinderat bereits damals diesen Forderungen der Region angeschlossen, wären wir heute vielleicht schon einen Schritt weiter", so der verkehrspolitische Sprecher Thomas Leipnitz.

„Eine klare Begrenzung der Tariferhöhungen ist darüber hinaus ein deutliches Signal, dass der VVS attraktive Angebote für umsteigewillige Autofahrern bereit hält", begründet Harald Raß den heutigen Antrag abschließend.

(SPD-Regionalfraktion, 16.6.08)

 

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