Nord-Ost-Ring: RP muss endlich zur Vernunft kommen

Veröffentlicht am 13.03.2008 in Pressemitteilungen

Katrin Altpeter MdL: „Wir brauchen eine funktionierende lokale Verbindung zwischen dem Remstal und Ludwigsburg, keine Ersatzautobahn um Stuttgart herum."

Katrin Altpeter, SPD Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, forderte das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) auf, endlich sämtliche Planspiele für eine Ersatzautobahn im Nord-Osten Stuttgarts aufzugeben. Das Regierungspräsidium plane nach wie vor eine abgespeckte Variante der Andriof- Brücke im Zuge der L 1197. Das RP habe aber so geplant, dass die jetzt vorliegende Variante problemlos von zwei auf vier Spuren erweiterbar wäre. Somit drohe die ursprüngliche von Andriof angedachte Variante durch die Hintertür. Altpeter: „Das RP sollte diese Mogelpackung schnellstens in der Schublade verschwinden lassen aus der sie sie hervorgeholt hat."

Begünstigt würden die Planungen des RP aus Sicht der SPD-Politikerin durch das unklare Verhalten ihrer Landtagskollegen. Altpeter: „Herr Palm von der CDU ist mal gegen die Billinger-Variante, dann ist er wieder dafür. Mal sehen, was er morgen denkt." Herr Goll von der FDP hingegen fordere das Unmögliche, nämlich einen Tunnel unter dem Schmidener Feld hindurch. Bei dem prognostizierten Verkehrsaufkommen wäre nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums aber ein zweiröhriger Tunnel nötig. „Wie Herr Goll den Tunnel finanzieren will, ohne dabei sämtliche anderen Straßenbaumaßnahmen in der Region einzustellen, ist nicht ersichtlich."

Altpeter forderte ihre Landtagskollegen, sowie andere betroffene Entscheidungsträger zu einem gemeinsamen Vorgehen auf. Sie schlug vor, auf Basis der Billinger- Variante eine interkommunale Lösung zu finden, die vor allem Hegnach durch eine kleine, umweltverträgliche Umgehung im Süden entlaste. Ziel müsse es sein, den Bau einer Ersatzautobahn im Nord-Osten Stuttgarts zu verhindern. Zudem dürfen in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Europas nicht unnötig weitere Flächen versiegelt werden.

Altpeter: „Nur wenn die Region geschlossen für eine Lösung eintritt, haben wir die Chance, vor übermäßigem Schwerlast- und Durchgangsverkehr verschont zu bleiben und Grünflächen für die Naherholung zu erhalten."

 

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