Politischen Aschermittwoch in Bisingen

Veröffentlicht am 01.03.2006 in Pressemitteilungen
Der politische Aschermittwoch der SPD für die beiden Landtags-Wahlkreise Balingen und Hechingen fand auch diesmal wieder in der Hohenzollernhalle in Bisingen statt. Als Gastredner hatte sich der Wahlkampfleiter und SPD-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag, Wolfgang Drexler angesagt. Vor über 150 begeisterten Zuhörern startete Wolfgang Drexler mit einer unverblümten Rede die heiße Phase des Landtagswahlkampfes.

Nach der musikalischen Einleitung durch den Musikverein Steinhofen unter der Leitung von Frau Koch hatte der Ortsvereinsvorsitzende aus Bisingen, Josef Stein, die Gäste begrüßt, darunter auch die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler und Hans-Martin Haller, die wieder für ein Mandat im Landtag antreten. Bürgermeister Joachim Krüger stellte Bisingen und seine Traditionen vor und machte auf die kommunalen Ansprüche aufmerksam, die Bisingen und auch der Zollernalbkreis habe, zum Beispiel die verkehrliche Anbindung nach Stuttgart über eine komplett vierspurig ausgebaute B 27.
Die beiden Landtagskandidaten hatten dann die Möglichkeit ihre Standpunkte zu verschiedenen Themen wie Bildung, Umwelt, Energie, Verkehrsstruktur zu verdeutlichen. Moderiert wurde diese Themenrunde von der SPD-Kreisvorsitzenden Angela Godawa. Beide Kandidaten machten noch einmal die programmatischen Standpunkt der SPD im Land deutlich.
Erneuerbare Energien statt Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke, mehr und bessere Bildungschancen für alle durch Frühförderung im Kindergarten, durch Förderung in der Ganztagesschule, durch bessere Ausbildungsmöglichkeiten die von einer SPD-Landesregierung finanziell unterstützt werden, eine funktionierende Verkehrsanbindung über die B 27 als Hilfe für die mittelständische Industrie. Wolfgang Drexler nahm dann den politischen Gegner aufs Korn und erklärte Oettinger sei das Furunkel von Erwin Teufel gewesen und Mappus sei nun das Furunkel von Oettinger. Immer wieder mache es sich durch Widerrede schmerzhaft bemerkbar. Von 11 Ministern sei in der CDU-Landesregierung nur noch einer übrig geblieben, der auch noch nicht vorbestraft sei. So könne man ein Land doch nicht regieren. Hier müsse wieder Vertrauen hergestellt werden und die Nähe zu den Menschen. Und für Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit und die soziale Ausgewogenheit, dafür stehe die SPD. Die Vetterleswirtschaft und Pöstchenschacherei der CDU sei ja inzwischen unerträglich. Ebenso wie die vielen Luftblasen, die Ministerpräsident steigen lassen und die hernach zerplatzen. Wie die Idee Kinder eineinhalb Stunden später in die Schule zu schicken, für alle Schulkinder einen Laptop, die Sprachförderung im Kindergarten, die wieder zurückgenommen wurde, die Nichtförderung der Ganztagesschulen durch das Land, weniger Verdienst für Menschen über 40 Jahre, weil diese nicht mehr so leistungsfähig seien und die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. „Diese Technik muss aufgegeben werden, weil sie im Betrieb wie auch in der Endlagerung viel zu gefährlich ist. Diese Wahl muss ein Bürgerentscheid gegen die Atomenergie in Baden-Württemberg werden“, so Drexler kämpferisch und dafür stehe die Spitzenkandidatin Ute Vogt.
Als Drexler ankündigte, er wolle zum Schluss kommen, war aus dem allgemeinen Geraune herauszuhören: “Der brauch it aufhöre mit schwätze, dem könnt ma no guat a Stund länger zuhöre“. Nach einem Witz über den Abgang von Oettinger als Ministerpräsident verabschiedete sich Drexler mit dem Aufruf alle Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren und für das Programm der SPD zu werben.
Klaus Käppeler bedankte sich noch einmal ganz herzlich beim SPD-Ortsverein Bisingen, beim Musikverein Steinhofen, bei der SPD-Kreisvorsitzenden und allen Helfern, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen hatten und natürlich bei den vielen Gästen und Parteifreunden für ihr Kommen.



v.l.n.r.: Josef Stein, Hans-Martin Haller, MdL, Wolfang Drexler, MdL, Klaus Käppeler, MdL
 

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