SPD-Landesvorsitzende kritisieren Innenminister Hagel: Junge Menschen haben etwas zu sagen. Wir sollten ihnen zuhören.

Veröffentlicht am 27.10.2026 in Allgemein

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

„Junge Leute sind besonders von den Krisen unserer Zeit betroffen. Ihre Zukunftschancen stehen gerade auf der Kippe. Wir sollten ihnen zuhören und mit ihnen Politik machen, anstatt direkt Drohszenarien aufzubauen.

Den allermeisten jungen Leuten geht es um eine gute Ausbildung, faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt, eine sichere Welt mit funktionierendem Klima und darum, sich eine Wohnung mieten und später vielleicht mal eine Familie gründen und sogar ein Haus leisten zu können.

Diese Anliegen sind auch unsere Anliegen und dafür auf die Straße zu gehen, ist Demokratie. Nicht zuletzt haben die jüngsten Wahlen in Brasilien und Serbien gerade gezeigt, wie insbesondere junge Leute die Demokratie in ihren Ländern beleben und zum Besseren verändern können. Wer bei uns am Wochenende friedlich demonstriert, verdient Gehör, nicht Vorverurteilung und Kriminalisierung. Das ist eine Botschaft, die wir uns auch von Innenminister Hagel wünschen würden.“
 

 

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