SPD nominiert Katja Weiger-Schick als Landtagskandidatin

Veröffentlicht am 15.03.2025 in Wahlen

Katja Weiger-Schick und Dominik Ochs

Die SPD im Wahlkreis 63 Balingen geht mit Katja Weiger-Schick in den Landtagswahlkampf. Die Genossen wählten die SPD-Kreisvorsitzende des Zollernalbkreises am Freitag mit überwältigender Mehrheit zu ihrer Kandidatin. Zum Zweitkandidaten bestimmten sie im vollbesetzten Ebinger „Frühstückscafé“ Dominik Ochs aus Balingen.

Beide Bewerber waren den Kreisverbänden wohlvertraut: Katja Weiger-Schick als langjährige Kreisvorsitzende, dem Ortsverein Meßstetten zugehörig, Journalistin und wohnhaft in Nusplingen. Als Zweitkandidat: Dominik Ochs, unter anderem Gemeinderat in Balingen und engagiert als stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender. Als Delegierte, die den Kreisverband Zollernalb bei der nächsten Landesvertreterversammlung vertreten, wurden die beiden Kandidaten sowie Nils Maute, der Vorsitzende des Stadtverbands Albstadt gewählt.

Katja Weiger-Schick blickte zunächst auf die Bundestagswahl zurück, deren Ergebnis den Genossinnen und Genossen noch in den Knochen stecke. Sie dankte für den gemeinsamen Wahlkampf: „Ich hätte uns allen ein anderes Ergebnis gewünscht.“ Trotz allem wolle sie selbstbewusst, mit Zuversicht und Tatendrang in den Wahlkampf starten. Am Herzen liege ihr eines: „Wir müssen ehrliche Lösungen anbieten, wenn Probleme komplex sind. Keine billige Polemik. Auch wenn das gerade, vor allem von rechts, sehr in Mode ist.“ 

In ihrer Rede legte sie den Fokus auf die aktuellen Herausforderungen, mit denen die Menschen in Baden-Württemberg zu kämpfen hätten. „Wir müssen das soziale Gewissen in der nächsten Landesregierung sein.“ Es dürfe nicht sein, dass soziale Einrichtungen kaputtgespart würden“, sagte zweifache Mutter in Richtung der nächsten Landesregierung. „Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Wir müssen unsere ehrenamtlich Aktiven stärken und ihnen keine Steine in den Weg legen“, unterstrich die Landtagskandatin der SPD. Am Herzen liege ihr das Handwerk, quasi von Haus aus. „Unsere Handwerksbetreibe bilden Fachkräfte aus und schaffen Arbeitsplätze. Sie brauchen kalkulierbare Rahmenbedingungen und nicht fortwährend neue Bürokratie“, so Weiger-Schick weiter. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat Katja Weiger-Schick als Ehrenamtskoordinatorin im Ankunftszentrum Ukraine Meßstetten viele Erfahrungen im Bereich Integration gesammelt, wie sie ausführte. Ein Schwerpunktsthema: die Gesundheitsversorgung im Zollernalbkreis. Ganz aktuell: die Schließung der Notfallpraxen.

Der Zweitkandidat Dominik Ochs, 30 Jahre, aus Balingen ist Veranstaltungstechniker. Als Vorstandsmitglied der SPD Balingen und als stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos ist er schon lange politisch aktiv. Erfahrungen in der Kommunalpolitik sammelt Ochs aktuell im Gemeinderat in Balingen. Er sieht sich als Sozialdemokrat von der Fußsohle bis zur Haarspitze. „Gerade in Zeiten, in denen weltweit rechte Narrative lauter und stärker werden, braucht es die Stimme der Sozialdemokratie. Um dieser Stimme wieder Ausdruck zu verleihen, bin ich in die SPD eingetreten“, so Ochs am Freitag in seiner Vorstellung. „Unser Land braucht Veränderung, und ich bin überzeugt, dass die SPD diese am besten bewirken kann.“ Die Diskussion um Meinungsfreiheit werde immer häufiger von rechtsextremen Gruppen genutzt, um ihre hasserfüllten Ansichten zu verteidigen: „Natürlich darf jeder seine Meinung haben, aber Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man alles sagen kann, ohne dafür kritisiert zu werden.“

 

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