Der Verband Region Stuttgart und die direkt gewählte Regionalversammlung sind in den vergangenen 15 Jahren zu wesentlichen Teilen von der SPD geprägt worden. Darauf lässt sich nun aufbauen.
Der Verband Region Stuttgart und die direkt gewählte Regionalversammlung sind in den vergangenen 15 Jahren zu wesentlichen Teilen von der SPD geprägt worden. Darauf lässt sich nun aufbauen.
Der Verband Region Stuttgart und die direkt gewählte Regionalversammlung sind in den vergangenen 15 Jahren zu wesentlichen Teilen von der SPD geprägt worden. Darauf lässt sich nun aufbauen.
Bei der Wirtschaftsförderung kommt es in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise darauf an, dass die Region aktiv ist und auf die Belange von Arbeitnehmern und Unternehmen reagiert. Die Kompetenzzentren müssen als wichtiges Standbein gesichert werden, damit dort neue wirtschaftliche Entwicklungen gefördert werden. Die Qualifizierungsprogramme für Arbeitnehmer müssen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ausgebaut werden, denn die industrielle Substanz unserer Region muss erhalten und gestärkt werden. Wegen der in der Region sinkenden Zahl von Existenzgründungen, brauchen wir hier neue Ansätze und gezielte Unterstützungen.
Für die SPD ist Innen- vor Außenentwicklung die zentrale Maxime der Regionalplanung. Sie ist fester Bestandteil unseres Verständnisses von Nachhaltigkeit. Deshalb unterstützen wir die Aktivierung der vielen Bahnbrachen in der Region. Allerdings darf die Regionalplanung weder dazu führen, dass dem Wohnungsbau zu enge Fesseln angelegt werden, noch dass kleineren Gemeinden ein nachgewiesener Bedarf an Entwicklungsmöglichkeiten genommen wird. Wir wollen eine schnellere Umsetzung des Landschaftsparks durch ein größeres finanzielles Engagement der Region, aber auch des Landes. Dadurch wird die grüne Infrastruktur gestärkt.
Die SPD will unsere Stadt- und Ortszentren auch in Zukunft lebendig und lebenswert gestalten. Die Erhaltung der örtlichen Nahversorgung, die bereits jetzt in vielen Orten bedroht ist, wird immer wichtiger. Dies betrifft besonders junge Familien und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zukunftsfähige Ortszentren bündeln das Angebot von Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Deshalb fordern wir eine regionale Offensive für die Nahversorgung.
Der Klimawandel und seine Folgen betreffen auch die Menschen in unserer Region. Wir wollen, dass die Region Stuttgart zu einer Modellregion bei Klimaschutz und Energieverbrauch wird.
Nur wenn das ÖPNV-Angebot für die Menschen in der Region stimmt, gelingt es auch, sie vom Nutzen des Nahverkehrs zu überzeugen. Deshalb fordern wir eine Verlängerung des 15-Minuten-Taktes auf der S-Bahn am Abend und eine Ausweitung des Nachtbusangebots auf das Wochenende und seine Einführung an Werktagen. Die SPD unterstützt den Bau einer Stadtbahn von Markgröningen über Ludwigsburg nach Remseck und Waiblingen. Zu einem guten Nahverkehrsangebot gehört aber auch ein attraktives Tarifsystem. Hierfür fordern wir, dass das Kurzstreckenticket bei der S-Bahn endlich auch für die Fahrt bis zur nächsten Station gültig ist. Außerdem soll die VVS-Tarifstruktur für die Fahrgäste einfacher und übersichtlicher werden.
Beim Straßenbau geht es darum, dass angemessene Mittel in die Region fließen und dann vor allem bereits planfestgestellte Projekte verwirklicht werden. Den Nordostring lehnt die SPD ab, denn die Alternativen liegen seit langem auf dem Tisch.
Der Programmentwurf beschreibt unsere Ziele und Vorstellungen für die nächste Amtsperiode des Regionalparlaments, er weist aber auch darüber hinaus. Er verbindet sozialdemokratisches Denken und sozialdemokratische Grundsätze mit konkreten politischen Inhalten. Denn: Nur eine starke SPD bedeutet auch eine starke Region!
Homepage SPD in der Region Stuttgart