Schmiedel: Finanzierung zweites Gleis damit gesichert
Der Bund hat zugesagt, seinen Anteil zum zweigleisigen Ausbau der S-Bahn zwischen Freiberg und Benningen zu bringen. Wie der Vorsitzende der SPD-Regionalfraktion, MdL Claus Schmiedel, heute nach Gesprächen im Bundesverkehrsministerium erklärte, werde die Bundesregierung die Maßnahme in Kürze endgültig in das GVFG-Bundesprogramm aufnehmen. Schmiedel rechnet mit einem Bescheid noch vor der Sommerpause. Damit sei die Gesamtfinanzierung des zweiten Gleises sichergestellt und der Ausbau könne rechtzeitig vor dem Verfall der Planfeststellung beginnen, stellte der SPD-Politiker klar.
Der zweigleisige Ausbau der S-Bahn zwischen Freiberg und Benningen ist bereits im „2. Ausführungsvertrag S-Bahn Stuttgart" von 1975 verankert. Wegen des relativ geringen Verkehrsaufkommens wurde der Abschnitt zunächst nur eingleisig realisiert. Inzwischen wurden die Takte stark verdichtet und die Engstelle führt regelmäßig zu Verzögerungen und Verspätungen im gesamten Netz. Das zweite Gleis ist zudem eine Voraussetzung für die geplante Verlängerung der Strecke von Marbach nach Backnang. Deshalb strebt die Region nunmehr den durchgängigen zweigleisigen Ausbau an.
Das Vorhaben ist als Teilmaßnahme im GVFG-Bundesprogramm bislang nur bedingt aufgenommen. Die Fördermittel können in Anspruch genommen werden, wenn die Maßnahme endgültig ins Bundesprogramm aufgenommen wird, so MdL Schmiedel. Voraussetzung hierfür ist ein Förderantrag der DB AG, der nunmehr gestellt worden sei. Nach Abschluss der Prüfungen durch das Land werde die Bundesregierung die endgültige Aufnahme in das GVFG-Bundesprogramm beschließen, sicherte Verkehrsstaatssekretär Ralf Nagel jetzt dem SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel zu.