Mandatsträgertreffen der SPD Region Stuttgart
Bei ihrem jährlichen Mandatsträgertreffen der SPD in der Region Stuttgart, an dem Vertreter aus Bund, Land, Region und Kommunen teilnahmen, kritisierte der Vorsitzende der Regional-SPD, Thomas Leipnitz, die aktuellen Debatten um die Region Stuttgart.
„Die zahlreichen Rangeleien zwischen den Landräten, Stuttgarts OB Schuster und dem Verband Region Stuttgart (VRS), sind nicht nur kleinkariert, sondern kontraproduktiv. Die Landräte und OB Schuster gefährden mit ihrem Verhalten die zukünftige Entwicklung unserer Region“, warnt Leipnitz. Wenn die Region Stuttgart im künftigen Wettbewerb zwischen den europäischen Regionen spitze bleiben wolle, brauche sie eine gemeinsame Strategie mit den zum Ballungsraum gehörenden Wirtschafts- und Forschungsstädten wie Tübingen, Reutlingen und Heilbronn. „Es liegt auf der Hand, dass der VRS mit seiner langjährigen Erfahrung als Ausgangsbasis und harter Kern eine wichtige Führungs- und Koordinierungsfunktion für die Metropolregion übernehmen muss“, bemerkt der SPD-Chef.
„Anstatt Sand ins Getriebe zu streuen, sollten sich die Kreisfürsten lieber Gedanken darüber machen, wie die Zusammenarbeit effektiver werden kann“, fordert Leipnitz. Andere Städte und Regionen haben längst den Vorsprung der Region Stuttgart aufgeholt, wie die Beispiele Hannover, Rhein- Neckar oder auch Nürnberg zeigten. Die SPD wolle jedenfalls einen konstruktiven Dialog über die Zukunft der Metropolregion und werde sich im Herbst auf einem Regionalparteitag ausführlich damit befassen.

