Neue Neckarbrücke bei Neckarrems: SPD will ortsnahe Lösung

Veröffentlicht am 16.12.2005 in Pressemitteilungen

Neue Neckarbrücke bei Neckarrems: SPD will ortsnahe Lösung

In der Frage einer neuen Neckarbrücke bei Remseck besteht die SPD darauf, eine ortsnahe Lösung in der Nähe der bestehenden Brücke bei Neckarrems weiter zu untersuchen. Diesen Antrag begründete SPD-Regionalrat Matthias Hahn für die SPD-Regionalfraktion im Planungsausschuss der Region. Diese Variante würde vor allem Remseck nützen, das sich dann städtebaulich wesentlich besser entwickeln könne.

Thema der Sitzung des Planungsausschusses des Verbandes Region Stuttgart am 14.12.05 war das Planungsvorhaben des Regierungspräsidiums Stuttgart, in den Bau eines Nordostrings einzusteigen. Im Sommer letzten Jahres wurde dieses Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan so weit herabgestuft, dass wegen massiver ökologischer Bedenken weitere Planungen als autobahnähnliche Bundesstraße nicht mehr möglich sind. Damit hatte sich auch die Haltung der SPD-Regionalfraktion in den vergangenen Jahren durchgesetzt.

SPD-Regionalrätin Renate Seibold-Völker aus Schorndorf: „Leider haben außer Bündnis 90/ Grüne alle anderen Fraktionen unseren Antrag abgelehnt. Offensichtlich geht es vor allem CDU und FDP darum, den Nordostring - auf welche Art auch immer - doch noch zu bekommen."

Die SPD-Fraktion ist damit auch den Versuchen des RP entgegengetreten, mit der politischen Rückendeckung der Landesregierung den Einstieg in den Nordost-Ring als Landesstraße durchzudrücken, und zwar genau auf der Trasse dieser Bundesstraße.

SPD-Regionalrat Harald Raß aus Fellbach: „Die betroffenen Städte, insbesondere Fellbach und Waiblingen, lehnen diesen Einstieg in den Nordostring ab. Deshalb macht es keinen Sinn, wenn der Planungsausschuss der Region, ohne Rücksicht auf die örtlichen Sorgen und Bedenken, diese Planung absegnet." Es gehe den Städten darum, nicht nur hochwertige landwirtschaftliche Flächen, sondern auch wichtige Naherholungsgebiete zu erhalten. Zudem würde dieser Straßenbau vor allem einseitig zu Lasten von Fellbach und Waiblingen Verkehrsverlagerungen mit der Folge weiträumiger Verlärmungen und Schadstoffbelastungen nach sich ziehen.

Auch aus der Sicht von Remseck macht die RP-Planung nach Auffassung der SPD nur wenig Sinn. Eine verkehrliche Entlastung der bestehenden Neckarbrücke in Neckarrems würde mit einer erheblichen Belastung Aldingens erkauft werden. Die Planung des RP führt im Ergebnis dazu, dass zusätzliche Verkehrsmengen, zu einem erheblichen Teil Schwerlastverkehr, in die Raumschaft gelenkt würden.

 

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