Peter Hofelich: „Zusammenarbeit zwischen Stadt und Region Stuttgart muss gestärkt werden"

Veröffentlicht am 23.11.2005 in Pressemitteilungen

SPD: Sportveranstaltungen als gemeinsame Aufgabe wahrnehmen

Die SPD in der Region Stuttgart warnt vor einer kontraproduktiven Kluft zwischen Stadt und Region Stuttgart. „Starke Städte und starke Regionen sind künftig zwei Seiten einer Erfolgsmedaille", meint Peter Hofelich, der Vorsitzende der Regional-SPD. Weil bei der CDU zu viele Einzelinteressen im Spiel seien, falle sie für die Führung und Orientierung der Region faktisch aus, obwohl sie einen starken Stimmenanteil in der Regionalversammlung hat. Dies habe der Streit zwischen dem Stuttgarter OB Wolfgang Schuster und Spitzenvertretern des Verbandes Region Stuttgart (VRS) für alle offensichtlich gemacht. OB Schuster sei für die eigentlich notwendige Identifikation mit der Region ein Ausfall und aus der Stadt Stuttgart ertöne in Sachen Region eine heillose Kakophonie.

„Es ist ausgesprochen bedauerlich, dass es innerhalb der CDU der Region Stuttgart und insbesondere zwischen den Spitzenrepräsentanten aus der Partei offenbar keine funktionierende Gesprächsebene, geschweige denn eine gemeinsame Meinungsbildung gibt", meint Hofelich, der dadurch eine Schwächung Stuttgarts im Wettbewerb der Regionen fürchtet. Die Gründung des VRS Anfang der 90er Jahre habe davon profitiert, dass sich OB Manfred Rommel gegenüber der regionalen Realität geöffnet und diese innerhalb der CDU vorangebracht habe. Die SPD habe auf ihrer Seite diesen Prozess auch geleistet und damit eine „große Koalition der entschiedenen Förderer der regionalen Idee" mitbegründet. „Stuttgart muss als Zentralregion des Landes gestärkt werden, und die Stadt Stuttgart muss sich darin nicht nur als zentraler, sondern auch als integraler Bestandteil positionieren", fordert Hofelich.

Allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz habe man heute bei der CDU den Eindruck, dass OB Schuster und einzelne Verwaltungsspitzen des Oberzentrums eher auf Abgrenzung hin arbeiteten, denn auf gemeinsame Politik. Dies sei in einer polyzentrischen Region und einem Einwohnerverhältnis von
1:3 zwischen der Stadt und den anderen Teilen der Region nicht nachzuvollziehen. „Die Repräsentanten der Bürgerschaft in Gemeinderat und Regionalversammlung müssen jetzt die verbesserte Zusammenarbeit, wo immer sie sinnvoll ist, gemeinsam einfordern. Dies gilt beispielsweise für den Sport oder für die Standort-Kommunikation", wird Peter Hofelich konkret. Zudem müssten für die kommende Legislaturperiode des Landtages auch die Weichen dafür gestellt werden, dass Region und Stadt beide eine Fortentwicklung der Verwaltungsstruktur des Landes einfordern.

„Sportveranstaltungen und Sportbetrieb sind schon fast per Definition regional. Deshalb ist es richtig, dass diese freiwillige Aufgabe des Verbandes nun auch ausgefüllt wird. Die Region will dies arbeitsteilig mit der Landeshauptstadt machen. Durch seinen Beschluss vom Mittwoch hat der Wirtschaftsausschuss der Region gezeigt, dass er diese Zusammenarbeit einfordert und sich von einer Führungsgruppe im Stuttgarter Rathaus nicht ständig vor scheinbar vollendete Tatsachen stellen lassen will. Wir gehen davon aus, dass dies der Stuttgarter Gemeinderat ebenso sieht", führt Hofelich aus.

 

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