SPD: Abbau von Ausbildungsplätzen bei DaimlerChrysler schadet Jugendlichen und Mittelstand

Veröffentlicht am 16.11.2005 in Pressemitteilungen

SPD: Abbau von Ausbildungsplätzen bei DaimlerChrysler schadet Jugendlichen und Mittelstand

Ute Vogt: „Es kann nicht sein, dass das Unternehmen sein eigenes Lehrstellenangebot herunterfährt, um dann in einigen Jahren die gut ausgebildeten jungen Leute von kleinen und mittleren Unternehmen abzuwerben"

Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Ute Vogt hat die Konzernspitze von Daimler-Chrysler aufgefordert, ihre Pläne zum Abbau von 20 Prozent der Ausbildungsplätze in dem Unternehmen umgehend zu stoppen.

Es kann nicht sein, dass das Unternehmen jetzt sein eigenes Lehrstellenangebot herunterfährt, um dann in einigen Jahren die gut ausgebildeten jungen Leute von kleinen und mittleren Unternehmen abzuwerben", erklärte die SPD-Landechefin in Baden-Württemberg. „Die beabsichtigten Kürzungen gehen auf Kosten der jungen Generation und auf Kosten des Mittelstands in unserem Land."

DaimlerChrysler habe von den hoch qualifizierten Menschen in Baden-Württemberg immer bestens profitiert, so Vogt. „Und deshalb steht das Traditionsunternehmen gerade in einer Zeit immer noch viel zu hoher Jugendarbeitslosigkeit in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung."

Angesichts der Kürzungspläne hat der Betriebsrat von DaimlerChrysler am heutigen Donnerstag zu Protestaktionen in allen zwölf deutschen Daimler-Werken aufgerufen.

 

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