Stuttgart 21 regional - Bauen auf Brachen

Veröffentlicht am 04.01.1990 in Anträge

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart

zur Einbringung in der 7. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung am 06.07.2005

Stuttgart 21 regional - Bauen auf Brachen

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur raschen Reaktivierung von Bahnbrachen in der Region vorzulegen. Grundlage für dieses Konzept sind die Ergebnisse der Veranstaltung „Stuttgart 21 regional" am 10. Juni 2005 im Haus der Architekten in Stuttgart, die gemeinsam von der SPD-Regionalfraktion Stuttgart und der Architektenkammer Baden-Württemberg durchgeführt wurde.

Ziel des Programms ist es, das Flächenpotenzial der Bahnbrachen in der dicht besiedelten Region Stuttgart bis zum Jahr 2010 zu mobilisieren, um damit einer weiteren Zersiedelung der Landschaft Einhalt zu bieten und ein Investitionsvolumen von Milliardenhöhe in Gang zu bringen.

Begründung:

Die Bahnbrachen in der Region Stuttgart liegen aufgrund stadtgeschichtlicher Entwicklungen meist im Zentrum der Städte.

Es gibt kaum attraktivere Flächen als diese bahnhofsnahen und meist zentral gelegenen Standorte, die den Zielen nach guter Erreichbarkeit, Funktionsmischung und nachhaltiger Flächenbewirtschaftung entsprechen. Mit ihrer Reaktivierung wird sowohl die wirtschaftliche wie auch städtebauliche Entwicklung entscheidend vorangebracht. Insbesondere können sie dazu dienen, die Nahversorgung zu ergänzen und die Innenstädte nachhaltig zu beleben.

Die positiven Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen und im Rhein-Neckar-Raum zeigen, dass für die Mobilisierung dieser Bahnflächen ein enges Zusammenwirken aller betroffenen Akteure notwendig ist. Bei der Veranstaltung „Stuttgart 21 regional" wurde die Bereitschaft sowohl der Kommunen wie auch der Deutschen Bahn deutlich, gemeinsam mit der Region auf der Basis vertraglicher Vereinbarungen darauf hinzuarbeiten, das erhebliche städtebauliche Potenzial der Bahnbrachen rasch zu entwickeln.

Eine im Auftrag der SPD-Regionalfraktion durchgeführte Erhebung hat ergeben, dass es sich dabei - ohne Stuttgart 21 im Zentrum der Landeshauptstadt - um ein Bauvolumen im Milliardenbereich handelt. Deshalb gehen von einem zielgerichteten Engagement der Region zur Reaktivierung dieser Brachen nicht nur positive städtebauliche und regionalplanerische, sondern auch nachhaltige wirtschaftliche Impulse aus.

 

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