MdB und MdL
14.09.2010 in MdB und MdL von SPD-Kreisverband Göppingen
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. "Eine weitere so einschneidende Krise werden wir mit Kurzarbeit und Konjunkturprogrammen nicht mehr meistern", so der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Göppingen-Geislingen, Bernd Rattay im Gespräch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Hofelich. "Gerade bei uns im Landkreis ist deshalb jetzt ein Umsteuern nötig", forderte Hofelich. Die Stabilisierung der industriellen Basis müsse mit einer Stärkung der Binnennachfrage und dem Aufbau neuer Dienstleistungen einher gehen. In regelmäßigen Abständen treffen sich IG Metall und der SPD-Abgeordnete zu einem Spitzengespräch. Hofelich bezeichnet das als selbstverständlich, weil er als Sozialdemokrat den guten und steten Kontakt mit der größten Arbeitnehmerorganisation für besonders wichtig im Kreis Göppingen halte.
11.09.2010 in MdB und MdL von SPD-Kreisverband Göppingen
INTERVIEW MIT STUTTGART 21-BEFÜRWORTER PETER HOFELICH
Geislinger Zeitung
Die Debatten um Stuttgart 21 und Schnellbahntrasse kochen hoch. Peter Hofelich aus Salach befürwortet von Anfang an die Projekte. GZ-Redakteur Roderich Schmauz befragte den SPD-Landtagsabgeordneten.
Sind Sie weiterhin ein Befürworter von Stuttgart 21? Kommen Ihnen angesichts der Proteste keine Zweifel?
PETER HOFELICH: Stuttgart 21 integriert unser Land in das europäische Schnellbahnnetz und bringt im "Huckepack" für unsere Region mehr Optionen für besseren Nahverkehr. Ich unterstütze das Projekt seit Langem und habe das auch bei drei Regionalwahlen und einer Landtagswahl den Bürgern gesagt. Meinem "Ja" ging eine Abwägung von Vor- und Nachteilen voraus. Deshalb habe ich selbstverständlich weiterhin auch Zweifel. Die Nachteile verschwinden ja nicht. Ich hoffe übrigens sehr, dass auch die Stuttgart 21-Gegner Zweifel an der Richtigkeit ihrer Ablehnung haben. Einfach dagegen sein, reicht nicht. Der Ausbau der Schiene ist die Zukunft für umweltschonende Mobilität.
04.09.2010 in MdB und MdL von SPD Ludwigsburg
Bei Unfällen und Notfällen ist jede Minute kostbar. Daher schreibt auch das neue Rettungsdienstgesetz einen Rettungsdienstplan vor, in dem der bodengebundene Rettungsdienst aus notfallmedizinischen Gründen eine sogenannte Hilfsfrist von nicht mehr als 10 Minuten, höchstens 15 Minuten gewährleisten soll. Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben Fachleute des Rettungsdienstes öffentlich in Frage gestellt, ob diese Hilfsfristen vor allem in den Strohgäugemeinden Hemmingen, Ditzingen und Gerlingen eingehalten werden, nachdem bekannt wurde, dass die Rettungswache Ditzingen – wohl aus Kostengründen – nachts nicht mehr besetzt ist.