16.08.2007 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart

Flughafen Stuttgart : SPD-Kreisverband Esslingen richtet Antrag an Landesparteitag

 

Michael Wechsler: „Eine zweite Startbahn lehnt die SPD entschieden ab!"

Die Sozialdemokraten im Kreis Esslingen wollen die ganze SPD Baden-Württemberg hinter ein klares Nein zu einer zweiten Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart bringen. Einen entsprechenden Antrag hat der SPD-Kreisverband an den Landesparteitag gerichtet, der darüber Ende September in Fellbach beschließen wird.

Der SPD-Kreisvorsitzende Michael Wechsler bekräftigte die Forderung der SPD an die Landesregierung, endlich eine Luftverkehrskonzeption für ganz Baden-Württemberg zu erarbeiten, in die alle Airports mit einbezogen werden. „Die Errichtung einer zweiten Startbahn am Landesflughafen Stuttgart lehnt die SPD entschieden ab", so Wechsler. Der Antrag der Kreis-SPD begehrt außerdem, dass es im Interesse der im Einzugsbereich von Flughäfen lebenden Menschen keine Aufweichung des Nachtflugverbots geben dürfe.

 

16.08.2007 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart

SPD: Schnelle Internet-Zugänge stärken ländliche Kommunen

 

Die SPD in der Region Stuttgart fordert den Ausbau der Breitbandverkabelung für alle Gewerbegebiete der Region. Nach Beobachtung der Sozialdemokraten sind manche Gemeinden und ihre Gewerbegebiete derzeit nicht an das schnelle Internet angeschlossen, vor allem in den ländlichen Randgebieten der Region Stuttgart.

„Gerade dort dürfen aber keine Wettbewerbsnachteile bei der Versorgung mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) im Verdichtungsraum Region Stuttgart entstehen", warnt Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Regional-SPD. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Kluft zwischen boomender Kernregion und weniger wachstumsstarken Teilen der Region größer werde. Hofelich fordert deshalb, dass alle Gewerbegebiete und alle Betriebsstätten in der Region Stuttgart Breitbandanschluss haben müssen. Davon sollen auch die Privathaushalte profitieren. Bestehende Nachteile, welche für Betriebe und Bürger schon länger ein Ärgernis seien, sollen dadurch abgebaut werden.

 

13.08.2007 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart

Staatssekretärin Karin Roth: Grünzug Neckartal ist ein herausragendes Modellvorhaben der Raumordnung

 

"Der 'Grünzug Neckartal' ist ein herausragendes Modell für die Raumordnung. Er zeigt, wie durch Industrialisierung stark genutzte Flusslandschaften als Kulturlandschaft wieder aufgewertet werden können," sagte heute die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, in Stuttgart. Die urbane Flusslandschaft "Neckartal" muss als ökonomischer Motor der Region, als Verkehrsnotenpunkt und als Siedlungs- und Naturraum weiterentwickelt werden. Beispiele dafür zeigt die neue Broschüre "Grünzug Neckartal- Strategien", die nun vorliegt.

"Der Großraum 'Neckartal' muss sich im Rahmen der Globalisierung an Konkurrenzregionen im weltweiten Maßstab messen lassen können. Deshalb sind weit reichende Zukunftsperspektiven erforderlich. Die Flusslandschaft sollte so gestaltet werden, dass sie auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes einen nachhaltigen Beitrag zur Raumentwicklung leisten kann", so Frau Roth und versprach, der Bund werde aktiv an der Realisierung dieser Vision vom grünen Neckartal mitwirken.

"Grünzug Neckartal - Strategien" ist ein Projekt des Forschungsprogramms "Modellvorhaben der Raumordnung" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Ein Ziel des Vorhabens war es, Strategien zu entwickeln, wie die qualitative Verbesserung dieser bedeutsamen Wirtschaftsregion nach bereits vorhandenen Plänen realisiert werden kann. Ein weiteres Ziel war es das Übertragbare herauszuarbeiten, um anderen Regionen Anregungen und Hinweise zur Nachahmung zu geben. "Das übergeordnete Projekt ist ein lobenswertes Beispiel für bürgerliches Engagement. Ausdrücklicher Dank gilt den beiden Architekten Petra Lejeune Grub und Hermann Grub, sie haben dieses Projekt in Gang gesetzt und die entscheidenden Akteure vor Ort aus Politik, Wirtschaft, Planung und Werbung von diesem Vorhaben überzeugen können", sagte die Staatssekretärin. Das Projekt stehe exemplarisch für andere, vergleichbare Regionen in Deutschland, wo Flüsse und Flusslandschaften durch Industrialisierung und Besiedlung stark beansprucht sind.

(Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 21. Juli 2007)

 

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