01.01.1990 in Anträge von SPD in der Region Stuttgart

Internationale Sportakademie

 

Antrag der SPD-Regionalfraktion:

Internationale Sportakademie

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für eine Internationale Sportakademie in der Region zu erarbeiten. Diese soll einem integrierenden Ansatz verpflichtet sein und damit sportartenübergreifende Themen aufgreifen. Die Veranstaltung hochkarätig besetzter Kongresse soll den Blickpunkt der sportinteressierten Weltöffentlichkeit auf die Region Stuttgart lenken. Die Internationale Sportakademie soll zugleich einen interdisziplinären Treffpunkt von Sport und Kultur sowie Sport und Wirtschaft bilden.

Für die Ausgestaltung der Internationalen Sportakademie, die in einem ansprechenden Anwesen untergebracht sein und neben der Geschäftsführung ein Sekretariat beschäftigen sollte, sind Mittel in der Höhe von 150.000 Euro einzustellen. Die Träger sollen je zu einem Drittel die Region, die Stadt und das Land sein.

Claus Schmiedel, MdL
Fraktionsvorsitzender

 

01.01.1990 in Anträge von SPD in der Region Stuttgart

Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Bebauungspläne

 

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart
zur Behandlung in der 24. Sitzung der Regionalversammlung am 29.10.2003

Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Bebauungspläne

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Haben die klassischen Bebauungspläne noch eine Zukunft?“ zum Zweck durchzuführen.

Begründung:

Ziel dieser Veranstaltungen soll sein, zum einen darzustellen, ob die derzeitig ausgewiesenen Bebauungspläne im Bereich Wohnbau dem Wandel in der Bevölkerungsstruktur noch Rechnung ragen, und zum anderen nachzufragen, ob die Bebauungspläne für das Gewerbe und die Industrie den heutigen Anforderungen aus der Wirtschaft, dem produzierenden Betrieben bzw. den Firmen im Dienstleistungsbereich, entsprechen.

Die Bevölkerungsstruktur verändert sich sowohl im Bereich der Altersstruktur als auch in den bevorzugten Wohnformen gegenüber Wohnformen gegenüber dem bisher Üblichen.

Die bisher ausgewiesenen Bebauungspläne in der Region gehen in den allerwenigsten Fällen auf diesen Wandel ein. Nach wie vor dominiert das klassische Einfamilienhaus bzw. das übliche Reihenhaus. Wohnformen für sog. „Singles“ oder für generationsübergreifendes Wohnen haben noch selten Aufnahme in die Bauleitplanung gefunden.

Gerade aber die generationsübergreifenden Wohnformen sollten künftig mehr Beachtung erhalten. Reine „Altengettos“ oder „Singleburgen“ sollten nicht die Zukunft unserer Siedlungen sein.

Sinnvoll ist es in diesem Zusammenhang, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, ob und wo es bereits beispielhafte Bauformen in der Region gibt. Auch sollten Kriterien entwickelt werden, nach denen vorbildhafte generationsübergreifende Bau- und Wohnformen bewertet, ausgezeichnet und öffentlich vorgestellt werden könnten.

Im Bereich der Gewerbe- und Industriebauflächen gilt es Vorstellungen zu entwickeln, die einerseits flexibel auf die Ansprüche der künftigen Nutzerinnen und Nutzer reagieren können, andererseits aber auch ökologischen und städtebaulichen Notwendigkeiten gerecht werden.

Claus Schmiedel, MdL Eberhard Berg und Fraktion
Fraktionsvorsitzender

 

01.01.1990 in Anträge von SPD in der Region Stuttgart

Kultur in der Region Stuttgart

 

06.11.01
Antrag der SPD-Regionalfraktion:
Kultur in der Region Stuttgart

Die Verwaltung wird beauftragt, Maßnahmen zu ergreifen, die das kulturelle Angebot der Region an Ereignissen, aber auch an schöpferischen Menschen transparent und leichter zugänglich macht.

Im Einzelnen schlagen wir vor

1. als wöchentliche Beilage zu „Sonntag Aktuell“ einen Kulturkalender herauszugeben, der kulturelle Ereignisse, wie Konzerte, Theater, Mundarttheater, Musicals, Vorträge, Lesungen etc. der folgenden zwei Wochen mit vollständiger Adresse des Veranstaltungsortes sowie ÖPNV-Verbindungen aufführt, und diesen Kulturkalender auf den Internetseiten der Region online anzubieten.

2. ein elektronisches Kulturhandbuch zu erstellen – analog dem Medienhandbuch „Kreativ-Katalog“ der Region, der bereits im 5. Jahrgang erschienen ist.

Dieser Katalog soll Namen und Adressen von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten, von Agenturen und Kulturinstitutionen auflisten.

Begründung:

Regionale Kulturpolitik leistet einen Beitrag zur Förderung der regionalen Identität. Sie ist ferner Motor zur Steigerung der Wertschöpfung in der Kulturwirtschaft der Region und fördert gleichzeitig die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Region Stuttgart nach außen.

Von der Sichtbarmachung und handhabbaren Aufbereitung des umfangreichen kulturellen Angebots in der Region sowohl an Ereignissen als auch an schöpferischen Menschen profitieren sowohl die Künstlerinnen und Künstler als auch die Veranstalter. Den Menschen in der Region eröffnet eine gut aufgemachte und praxisnahe Orientierung den Weg, von diesem kulturellen Angebot der gesamten Region besser zu profitieren.

Kosten für die vorgeschlagenen Maßnahmen können durch die Akquisition von Anzeigen begrenzt werden.

Claus Schmiedel, MdL
Fraktionsvorsitzender

 

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