Pressemitteilungen
21.08.2008 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Die SPD-Regionalfraktion hat in einem heute eingebrachten Antrag den Verband Region Stuttgart und den VVS aufgefordert, im Rahmen der Debatte über ein Ticket für die Metropolregion auch ein einheitliches Studi-Ticket einzuführen.
Nach Ansicht des Vorsitzenden der SPD-Regionalfraktion Harald Raß aus Fellbach stellt die Bereitstellung eines gemeinsamen Studi-Tickets für die Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen in der Metropolregion ein wichtiges Anliegen dar.
„Immer mehr Studiengänge werden inzwischen in Kooperation mit verschiedenen Hochschulen angeboten. Diesen Studierenden auch ein bezahlbares Angebot im Rahmen der Debatte um ein Ticket für Metropolregion sollte Aufgabe der Region Stuttgart, des VVS und der beteiligten Studentenwerke sein", erläutert Raß.
„Die Studentinnen und Studenten dieser Fachrichtungen zeigen eine, von der Allgemeinheit immer wieder geforderte, große Flexibilität. Gleichzeitig werden sie neben den allgemeinen Studiengebühren der Landesregierung für ihre Flexibilität bestraft, indem sie nur an ihrer Stamm-Hochschule in die Vorzüge eines preisgünstigen Studi-Tickets kommen, sonst aber den Normal-Tarif im ÖPNV bezahlen müssen. Diese kostenintensive Benachteiligung muss beendet werden", fordert der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Thomas Leipnitz, abschließend.
18.08.2008 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Fachgespräch Verkehr der SPD Region Stuttgart
Bei einem Fachgespräch Verkehr der SPD, an dem Vertreter aus Bund, Land, Region und Kommunen teilnahmen, berichtete die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsministerium und Esslinger Bundestagsabgeordneten Karin Roth über wichtige Verkehrsprojekte in der Region Stuttgart.
Dabei spielte Stuttgart 21 fast keine Rolle mehr. Die Genossen haben das Thema abgehakt und wurden dabei von Karin Roth, bestärkt: „Ich gehe davon aus, dass die Finanzierungsvereinbarung eingehalten wird wie geplant. Damit ist aus Sicht der Bundesregierung das Thema vom Tisch", so Roth auf Nachfrage.
18.08.2008 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Mandatsträgertreffen der SPD Region Stuttgart
Bei ihrem jährlichen Mandatsträgertreffen der SPD in der Region Stuttgart, an dem Vertreter aus Bund, Land, Region und Kommunen teilnahmen, kritisierte der Vorsitzende der Regional-SPD, Thomas Leipnitz, die aktuellen Debatten um die Region Stuttgart.
„Die zahlreichen Rangeleien zwischen den Landräten, Stuttgarts OB Schuster und dem Verband Region Stuttgart (VRS), sind nicht nur kleinkariert, sondern kontraproduktiv. Die Landräte und OB Schuster gefährden mit ihrem Verhalten die zukünftige Entwicklung unserer Region“, warnt Leipnitz. Wenn die Region Stuttgart im künftigen Wettbewerb zwischen den europäischen Regionen spitze bleiben wolle, brauche sie eine gemeinsame Strategie mit den zum Ballungsraum gehörenden Wirtschafts- und Forschungsstädten wie Tübingen, Reutlingen und Heilbronn. „Es liegt auf der Hand, dass der VRS mit seiner langjährigen Erfahrung als Ausgangsbasis und harter Kern eine wichtige Führungs- und Koordinierungsfunktion für die Metropolregion übernehmen muss“, bemerkt der SPD-Chef.
„Anstatt Sand ins Getriebe zu streuen, sollten sich die Kreisfürsten lieber Gedanken darüber machen, wie die Zusammenarbeit effektiver werden kann“, fordert Leipnitz. Andere Städte und Regionen haben längst den Vorsprung der Region Stuttgart aufgeholt, wie die Beispiele Hannover, Rhein- Neckar oder auch Nürnberg zeigten. Die SPD wolle jedenfalls einen konstruktiven Dialog über die Zukunft der Metropolregion und werde sich im Herbst auf einem Regionalparteitag ausführlich damit befassen.